Anna Noés exklusives Urlaubstagebuch - Teil 2

Leider ist mein Urlaub auf den Malediven nun wieder vorbei - und ich komme nicht nur gut erholt zurück sondern bin auch voller Eindrücke: teils erstaunlich, teils amüsant, teils verstörend...

 

1. Die Uhren ticken anders auf Veligandu Island...sie gehen - im Vergleich zur Inselhauptstadt Malé - eine Stunde vor! Warum? Damit die Urlauber mehr von ihrer kostbaren Zeit im Paradies genießen können.

 

2. Die Bevölkerung dort ist sehr gebildet: 92 % der Inselbevölkerung kann schreiben und lesen. Das ist der früheren englischen Herrschaft zu "verdanken": die Briten drängten den Einheimischen das englische Schulsystem samt Schuluniformen auf. Ach - und den Linksverkehr natürlich auch.

 

3. Täglich Kokosmakronen!! Ja! Und ich habe festgestellt: die schmecken nicht nur an Weihnachten!!

 

4. Diese Koreaner...wir reservieren uns standesgemäß einen Platz an der Sonne mit unseren Badetüchern - die Koreaner suchen sich die schattigen Plätzchen, denn in Asien ist nach wie vor vornehme Blässe angesagt.

 

5. Fussballnationen Deutschland oder Brasilien? Ha - die Malediven sind mindestens genauso verrückt: in den Hotelanlagen dürfen alle Angestellten 1- 2 Stunden täglich auf dem Insel-Fussballplatz spielen und regelmäßig finden insel-interne Turniere statt.

 

6. Die Inselbewohner sind strenggläubige Muslime. Auf jeder Insel, und sei sie noch so klein, gibt es eine Moschee. Frauen sollen dort, hat man mir gesagt, aber nicht so gerne gesehen sein...

 

7. Ihr habt Lust bekommen, selbst mal auf die Malediven zu reisen? Dann lasst Euch gut beraten - und vermeidet die Regenzeit, damit der Traumurlaub nicht ins Wasser fällt, die beste Zeit ist Ende Dezember bis Mitte April und dann wieder ab Oktober. Ich habe im DER-Reisebüro gebucht und denke, das war eine gute Entscheidung.

P.S. Wie Ihr seht, hat die BILD-Nürnberg über mein Shooting für den koreanischen Reiseführer berichtet. Ich bin wirklich gespannt auf mein Belegexemplar...